Einige radikale Feministinnen behaupten Schminken sei total überflüssig. Angepasster Quatsch. Richtige Feministinnen schminken und rasieren sich nicht.
Das schreckt viele Mädchen vor dem Feminismus ab. Sie denken: oh Gott, Feministinnen, so ungepflegte Emanzen. Das bin ich nicht, ich bin feminin.
Und feminin heisst heutzutage: rasierte Körperbehaarung, geschminktes Gesicht, duftige Parfüms...usw.
Aber das Schmücken und die Kosmetik sind nicht das Problem. In allen Kulturen spielt Schmuck und Körperpflege eine Rolle. Das darf man nicht verurteilen. Der Duft einer frischem Heidelbeer-Hautcreme oder fruchtigem Wäschemittel, darf einen doch glücklich machen.
Doch das Problem ist, wenn Frauen sich ohne Kosmetik nicht wahrgenommen fühlen.
Es ist so schade, dass viele Frauen sich ungeschminkt nicht aus dem Haus trauen und die aus allen Wolken fallen, wenn sie stoppeliges Haar an den Beinen plagt.
Sie fangen sich an zu hassen wegen ihrer Natürlichkeit. Das ist absurd. Der äussere Einfluss übt eine enorme Macht auf den Körper dieser Frauen aus, und sie wissen es nicht einmal.
Sobald man sich dem bewusst ist, ist es egal, was einem nun besser gefällt. Es ist dann Modesache, ob haarig oder glatt und so, die Männer rasieren sich ja auch den Bart.
Aber man muss schon bedenken, nur wenn man in die Natur eingreift, sich krankhaft den natürlichen Haarwuchs entfernt verhält man sich normal? Die Gesellschaft macht uns schon irgendwie verrückt.
Schminken kann auf jedenfall auch Spass machen. Männer mit lackierten Nägeln sind sexy. Nehmts bisschen mehr mit humor.
Ein Tipp um sich zu befreien: Eine Woche Kulturbeutel mit den ganzen hygiene Artikeln verstecken.Und auf in die "ugly week"!!